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Volleyball (D1): Kantersieg für die TV Damen

20190323 Team Damen 1 mini

Team Damen 1

Dülmen (mpm). Am vorletzten Spieltag in der Bezirksliga 13 fegen die ersten Volleyballdamen des TV Dülmen über ihren ehemaligen Aufstiegsrivalen SC Münster 08 hinweg und bringen ihm mit 3:0 (25:17; 25:11; 25:9) eine empfindliche Niederlage bei.

Mit den unerwarteten Siegpunkten der letzten Spiele darf der TV nun am letzten Spieltag noch nach den Sternen greifen und könnte im direkten Wettkampf mit Riesenbeck noch auf Platz 3 der Tabelle vorrücken – eine Chance an die zu Beginn der Saison niemand geglaubt hatte. Für den SCM brechen dunkle Zeiten ein, rutschten die Damen vom Kanal doch auf einen direkten Abstiegsplatz ab. Am letzten Spieltag besteht noch der Hauch einer Chance auf die Relegation, für die sich der SCM sehr nach der Decke strecken und Leistung zeigen muss, den er gegen Dülmen nicht im Ansatz abzurufen vermochte.

„08 spielt als Schatten seiner selbst, da war es nicht schwer zu glänzen“ konstatierte Trainer Ulrich Marx nach dem Spiel, „eine schwache Annahme, wenig Druck im Angriff, Aufschläge oft im Netz und viel zu wenig Siegeswillen. Bei der Verletzung im zweiten Satz war die Messe direkt gelesen. Unsere Damen haben sich von allem nicht beirren lassen und konzentriert ihren Streifen gespielt. Großes Lob an die Mannschaft! Nun haben die Mädels entschieden, Dritter zu werden. Wir Trainer sind die letzten, die sie aufhalten werden“.

Und dabei startete der TV mit Handicap ins Rennen. Mittelblockerin Kevkevwar beruflich verhindert, so das Lennardwieder einmal auf dieser Position aushalf und diesmal wahrhaft über sich hinaus wuchs. Mit Körperlänge nicht sonderlich gesegnet brillierte die etatmäßige Außenangreiferin trotzdem durch Spielwitz und Pfiffigkeit und brachte ihre direkte Gegenspielerin nicht nur einmal in Verlegenheit. Die Damen vom Kanal reisten ebenfalls nur mit acht Spielerinnen an, so dass das Aufeinandertreffen eine „Begegnung der schmalen Kader“ vermittelte.

Das Spiel begann wie üblich verhalten. Beide Teams prüften, mit welchen Spielzügen und spielerischen Finessen sich der Gegner vorbereitet hatte. Beim 12:12 war klar: der SCM hatte nichts Neues im Köcher und die Strategie des TVs liegt seit Saisonbeginn zur Einsicht aus: „Die Annahme so gut wie möglich ans Netz und vorne voll drauf da.“ Das hatten die TV Damen schnell spitz gekriegt und machten alsbald Dampf unter dem Kessel. Die Aufschläge nahmen an Schärfe zu und der sportliche Ton am Netz wurde rauer. Der SCM hatte nichts entgegen zu setzen, kämpfte schnell mit der eigenen Motivation gegen die aufkommende Resignation und musste seine Felle schwimmen lassen. Das stachelte den Dülmener Angriff noch mehr an, denn Hanni und Lusi legten eine neue, ungewohnte Spielfreude an den Tag und forderten nun sogar die Vorlagen vom Zuspiel. Und sie wurden erhört und bedient. Bei 22:15 war das Huhn fast gerupft und der SCM willigte in die erste Satzniederlage ein.

Gleich zu Beginn des zweiten Satzes beim 4:4 verletzte sich eine Spielerin vom SCM und konnte nicht mehr weiterspielen. Das führte zu einem Bruch im Spielfluss der Münsteraner. Kämpfte man vorher noch gegen den Dülmener Durchmarsch an, so machte sich nun wahre Resignation breit und das notwendige Zusammenspiel fruchtete nicht mehr. Der TV brauchte sein Scherflein gar nicht mehr beitragen, denn der SC machte die unnötigsten Fehler aus eigener Kraft. So waren eine Führung und der Ausbau derselben auf 17:8 unvermeidlich. Zuspielerin Ritschipitschi zog nun auch ein paar Asse aus dem Ärmel, setze ihre Angreifer perfekt in Szene und zeigte auch als Hinterspieler engagierten Einsatz am Netz, der aber vom Schiedsgericht ungeahndet blieb. Für den SCM war kein Blumentopf mehr zu gewinnen und die Damen vom Kanal verließen den Platz mit hängenden Schultern und lumpigen elf Zählern im Gepäck.

Der dritte Satz war nun nur noch Formsache. Der SCM war nur noch physisch anwesend und der TV spielte unbeirrt auf. Ohne Mitleid zu zeigen – wozu die TV Damen gerne mal neigen und dann einen Gang zurückschalten –  wurde der Streifen durchgezogen. Nach der ersten Aufschlagsserie wiesen die Standarten beim 9:3 bereits auf die Siegerstraße. Libera Loni Kalwei mahnte dennoch zur Übersicht und stabilisierte das Hinterfeld in punkto Annahme und Abwehr. Der SCM hatte nun die Angelegenheit komplett abgeschrieben und wartete ab dem 21:9 nur noch darauf, den Ort der Schmach verlassen zu dürfen. Das ließ nicht lange auf sich warten. Nach vier weiteren Aufschlägen von Kimmi wurde der SCM erlöst und der TV trat glücklich die Heimreise an.

Es spielten für den TV:

  1. Gib mich die Kirsche, ich bin heute heiß.
  2. Gib nicht nur immer der den Ball, ich will heute auch.
  3. Also wenn die zwei den Ball kriegen, dann ich aber auch! Her damit.
  4. Ich spiel zwar nicht spektakulär, aber gib mir den Ball noch einmal und der Gegner heult.
  5. Vorne ist ok heute und hinten gibt mir Loni Sicherheit.
  6. Wenn die sich heute da vorne kloppen bin ich eben Aufschlagschreck
  7. Immer ruhig am Netz, ich muss Euch die Kirsche erst mal nach vorne bringen.
  8. Von wegen nur fordern, ich bin die die verteilt.

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