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Volleyball (D1): Reine Aufschlagsdominanz

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Team Damen 1 baut die Tabellenführung aus

 

Dülmen (mpm). Im sechsten Saisonspiel treffen die ersten Volleyballdamen des TV Dülmen auf die drittplatzierte TuS Saxonia Münster 2 und bauen mit einem ungefährdeten 3:0 Sieg (25:17; 25:22; 25:14) ihre Tabellenführung weiter aus. Noch am Freitagabend stand die Austragung des Spiels in den Sternen, denn Ausrichter TSC Gievenbeck hatte aufgrund einer Hallendoppelbelegung den Spieltag kurzfristig abgesagt. Hier sprang freundlicherweise die DJK Adler Buldern ein, stellte Halle und Schiedsgericht für die beiden Kontrahenten und machte die Begegnung erst möglich.

„Das ist keinesfalls selbstverständlich, dass die Adlerdamen sich die Zeit nehmen, uns zu pfeifen, wenn ihr eigenes Spiel abgesagt ist“, kommentieren alle Trainer aus Dülmen und Münster die Partie, „Nochmals ein ganz herzliches Dankeschön an dieses mehr als sportliche Engagement und die Bereitschaft unseren Teams so entgegen zu kommen.“

Im ersten Satz wurde mit einem Geplänkel gestartet. Dülmen war als ungeschlagener Tabellenführer haushoch favorisiert, aber Saxonia trat mit einer eingespielten Truppe an und war bekannt dafür, gegen ein gleichrangiges gern zu straucheln, aber dem Höherplatzierten sehr unangenehm Gegenwehr zu leisten. So startete der TV erst einmal seinen spielerischen Streifen. Die starken Aufschläger konnten zunächst ihre Stärken nicht ausspielen, so dass über die Spielzüge die Punkte eingefahren werden sollten. Saxonia hielt gut dagegen, nutzte zwischenzeitliche Schwächen im Dülmener Angriff zu den eigenen Gunsten und erreichte sogar eine Führung zum 7:10. Zum 12:12 und später 17:17 Remis konnte Dülmen alsbald egalisieren. Nun fruchteten die Servicebemühungen des TV. Luisa Jacob setzte den Münsteraner Annahmeriegel mit langen Bällen in Bedrängnis, störte den Spielaufbau des TuS erheblich und nahm damit den Außenangriff aus dem Spiel. Selbst zwei Auszeiten auf Seiten des TuS konnten dem Dülmener Treiben kein Ende setzen, so dass Saxonia sieben Punkte in Folge und damit den Satz ohne weiteres Eingreifen des TV hergeben musste.

Nun war der TV auf der Höhe und wollte die Annahmeschwäche der Saxonia weiter schamlos ausnutzen. Hanni legte den salzigen Finger in die offen Wunde und peitschte den TV nach vorn. Nach ihrem gepfefferten Service stand es 7:0 für den TV und Saxonia wusste noch gar nicht, was die Stunde geschlagen hatte. Zwar führte der TV haushoch, aber die Schlacht war noch nicht geschlagen. Der TuS besann sich auf seine Stärken, formierte seine Walküren im Mittenangriff und punkte zusätzlich durch gelegte Bälle auf den Dülmener Marktplatz. Der TV hatte seine liebe Mühe, den TuS auf Abstand zu halten, und konzentrierte sich auf den eigenen Spielaufbau. Sobald der nämlich funktionierte und der Angriff am Netz mit ausreichend Druck platziert werden konnte, versagte die Münsteraner Abwehr. Aber das musste erst einmal geleistet werden. Münster steckte nicht auf und arbeitete sich Punkt um Punkt heran. Beim 22:21 aus TV Sicht war der Gegner fast eingeholt und Dülmen spürte den heißen Atem des Münsteraner Verfolgers im Nacken. Aber die Spielerinnen um Kapitänin Pia ten Winkel ließen sich nicht beirren, erhöhten auf 23:22 und überließen Lennard den Spielentscheid mit zwei platzierten Aufschlägen die Linie entlang. Der TuS hatte sehr gut gekämpft, stand aber erneut mit leeren Händen da.

Im dritten Satz waren erste Anzeichen von Frustration auf Saxonias Seiten zu erkennen. Die ersten dreizehn Punkte wurden ausschließlich von TV Seiten verteilt: elf Mal gelungener Service von Ritschie bescherte den TV Damen ein sattes Punktepolster, dabei waren zwei Dülmener Fehlaufschläge vorher sicherlich zu verschmerzen. Es stand galaktisch 11:2 für den TV, der sich nun anschickten wollte, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen. Diesmal sollte der TuS weiter im Tal der Tränen verweilen, denn Carro servierte bissig und erhöhte auf 16:4. Loni ritt weiter auf der Welle, hielt den Druck im Aufschlag aufrecht und erhöhte auf 21:6. Jetzt erst kann der TuS aus den Sträuchern, aber der Satz war schon verloren. Beim Stande von 24:8 aus Dülmener Sicht mussten die TV Damen nur noch auf einen Fehler der Münsteraner warten. Nach Adam Riese konnte der TuS keine weiteren 16 Punkte in Folge fehlerfrei erarbeiten. So ließ man Saxonia gewähren, die sich redlich bemühte, aber nach vier weiteren erspielten Punkten einen Fehler zulassen und damit den dritten und finalen Satz und letztlich das Spiel abgeben mussten.

Nach dem sechsten Sieg in Folge – und den fünfen vorangegangenen der letzten Saison – reitet der TV weiter auf der Erfolgswelle und zieht an der Tabellenspitze einsam seine Kreise. Der direkte Verfolger TuS Velen konnte eine Blamage gegen den VfL Ahaus 2 gerade noch nach Verlängerung abwenden und mit vier Punkten Rückstand den Kontakt zur Tabellenspitze wahren. Der Drittplatzierte TuS Saxonia Münster 2 ist mit elf Zählern und einem Spiel mehr auf der Uhr bereits abgeschlagen. Dennoch ist der TV auf der Hut, denn die Hinserie ist noch nicht abgeschlossen und eine gewonnene Herbstmeisterschaft ist am Ende der Saison schon wieder vergessen.

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Wer sabotiert denn da das Foto?

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