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Volleyball (D1): Pflichtsieg mit angezogener Handbremse

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Matchwinner des heutigen Tages mit solidem Einsatz

Dülmen (mpm). Im letzten Saisonspiel in diesem Jahr treffen die ersten Volleyballdamen des TV Dülmen auf den Tabellenvorletzten USC Münster 4 und erzielen einen Arbeitssieg zu 3:0 (25:21; 25:20; 25:16) mit mäßiger Leistung. Da alle anderen Begegnungen des Spieltags überraschend und ausnahmslos günstig für den TV ausgingen, denn der direkte Verfolger TuS Velen verliert knapp gegen den SV Blauweiß Aasee 6 und die DJK Adler Buldern, als bis dato Vorletzter, pinnt die Drittplattzierte TuS Saxonia Münster 2, verabschiedet sich der TV bereits jetzt als Herbstmeister mit einem luxuriösen Vorsprung von sechs Punkten in die Winterpause.

„Wir sind in der komfortablen, aber sehr ungewohnten Position, dass alle Gegner, die gegen uns antreten, scheinbar in Ehrfurcht erstarren“, ziehen Dülmens Trainer Uli und Markus Bilanz, „uns soll das nicht stören, aber bis dato mussten wir nur zweimal wirklich Leistung zeigen. Uns schmerzt sehr, dass sich unsere Hauptangreiferin Lusi im Training verletzt hat und erst einmal für einen Einsatz nicht zur Verfügung steht. Wir hoffen auf baldige Genesung über die Weihnachtspause. Der USC ist eine hochgewachsene Jugendtruppe, die sehr gute Anlagen hat, aber noch nicht sauber zusammenspielt. Heute überwog unsere Spielerfahrung, im Rückspiel müssen wir uns auf ein ausgewachseneres Kaliber einstellen.“

In der gesamten Begegnung wurde der TV seiner Favoritenrolle gerecht, legte vor und spielte (fast) immer vorne weg. Gemäß der Maxime: „Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss“, reichte ein mäßiger Einsatz und das ausgesuchte Setzen individueller Akzente, um den USC gerade soweit auf Abstand zu halten, dass jeder Satzsieg ungefährdet blieb – zumindest aus dem Blickwinkel der Spielerinnen. Für den Trainerstab an der Seitenlinie ist das eine ausgenommen entbehrungsreiche Situation, da das Risiko individueller Fehler immanent ist und der Satz damit schnell kippen kann. Aber die TV Damen ließen nichts anbrennen.

Im ersten Satz bekannte Aufschlagschreck Hanni sogleich Farbe, begrüßte das junge Gemüse auf der anderen Netzseite mit ihren eingesprungenen Servicequalitäten und ließ ihr Team mit einem sauberen 5:0 Vorsprung ins Rennen starten. Der USC hielt dagegen, konnte nicht wirklich etwas ausrichten, da der TV sofort mit vollem Druck in die Spielzüge ging. Es galt, die jungen Münsteraner Spielerinnen zu beeindrucken und keinesfalls hoch kommen zu lassen. Das gelang auch, denn die Dülmener Mittenspieler suchten sich die verwaisten Zonen im Hinterfeld und platzierten ihre Angriffsschläge dort. Die Außenangreifer witterten Morgenluft auf dem Marktplatz Berg Fidel und überzeugten mit halben Schlägen oder clever gelegten Bällen. So waren Zwischenstände von erst 16:6 und 20:10 nicht unerwartet und ließen auf ein kurzes und schmerzloses Scharmützel hoffen. Aber der USC wartete auf seine Gelegenheit und nutzte alsbald die vornehme Zurückhaltung des TV aus. Wie ein Boxer, der dem K.O. ausweicht, zeigte der TV urplötzlich Schwächen in der Annahme, Zuspielerin Ritschie hatte ihr liebe Mühe, die Bälle überhaupt zu erreichen, um ihre Angreifer zu bedienen und dem Angriff erschien auf einmal das Feld auf der anderen Seite zu klein. In drei Rotationen war der USC mit 21:23 urplötzlich in Schlagdistanz, aber der TV hatte noch Aufschlägerin Kimmi in petto, die ohne mit der Wimper zu zucken servierte und den Sack pronto zu machte.

Der zweiten Satz war zunächst fast ein Abbild des ersten. Serviert von Kimmi startete der TV meisterlich wieder mit 5:0 durch, blockte am Netz, was das Zeug hielt, und erarbeitete sich Punkte durch solide Feldabwehr. Massiv unterstützt durch Kapitänin Piazet auf der ungewohnten Außenposition schoss der TV nach vorn und setzte den ersten richtungsweisenden Meilenstein beim 16:10. Aber nun kam wieder der Einbruch. Der TV traf das Feld nicht mehr, der USC war Nutznießer einer erhöhten Dülmener Fehlerquote auf allen Positionen, denn der Konzentrationsfaden war gerissen. Urplötzlich trat der USC aus dem Windschatten heraus, kam näher und schickte sich sogar an, zu Überholen. Beim 18:18 Remis wendete der TV wieder das Blatt, legte Kohlen nach und übte Druck im Angriff über Lennard, Loni und Carolina aus. Die gesamte Spielerfahrung in die Waagschale gelegt überflügelte der TV den juvenilen Gegner. Endlich klappte das Stellungsspiel wieder stabil und der TV machte zwei Punkte, wenn der Gegenüber nur einen einzelnen errang. So war beim 23:20 die Messe gelesen, die beiden letzten Aufschläge waren Formsache und der TV befand sich auf der Siegerstraße.

Im dritten Satz zeigte der TV erstmalig Stabilität in der Satzmitte. Wieder forsch begonnen, diesmal allerdings ohne Aufschlagsserie zu Beginn, positionierte sich der TV zum 8:3 und später zum 14:6. Unterstützt durch agile Feldabwehr von Libera Finni und Kimmi konnte das Zuspiel nach Lust und Laune agieren und seine Angreifer in Szene setzen. Nun wurde die Stunde von Lennard und Wischi im Angriff eingeläutet. Mit einem bunten Blumenstrauß an Angriffsvariationen – von fest und brachial bis puschelig und platziert – baten die beiden TV Damen zum Tanz und stellten mit ihrem variablen Spiel den USC vor unlösbare Aufgaben. Der wiederum erwartete Einbruch in der Annahmequalität blieb diesmal aus, der TV hangelte sich von 21:10 zum 24:15 und musste eigentlich nur wieder auf einen letzten Fehler des Gegners warten. Aber mit einem kessen „lass uns das fix beenden, wir essen zeitig“ fasste sich Wischi ein Herz und erzielte den finalen Punkt mit einem sauberen Kopfball die Linie entlang. Spiel, Satz und Sieg für den TV.

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