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Volleyball (D1): Ein hartes Stück Arbeit

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Team Damen 1 macht sich lang im Ausbau der Tabellenführung

Dülmen (mpm). Im letzten Saisonspiel der Hinrunde tun sich die ersten Volleyballdamen des TV Dülmen auf den TSC Münster Gievenbeck 2 unerwartet schwer und erkämpfen einen Arbeitssieg zum 3:1 (18:25; 25:12; 25:14; 28:26). Dabei zeigt sich der TSC als würdiger Gegner, der sich keinesfalls von der Tabellensituation beeindrucken lässt, im Spiel nicht aufsteckt und bis zur letzten Minute versucht, die Niederlage zu verhindern. Zudem strauchelt der Zweitplatzierte TuS Velen gegen die rote Laterne aus Lüdinghausen nach Verlängerung, so dass der Vorsprung der TVs in der Tabelle auf stattliche acht Punkte anwächst. Das sind beste Voraussetzungen für den Start in die Rückrunde.

Das TV Team krankt bis heute an der Verletzung seiner Starangreiferin Lusi, die zwar rekonvaleszent unterwegs ist, aber diesem Spiel leider nur auf der Ersatzbank folgen konnte. Sonst war der TV fast vollständig am Start und warf sich in das Spiel mit allem, was ging. Als Tabellenführer war die Favoritenrolle gesetzt und jedes Team der Liga trachtete nur auf ein Zeichen der Schwäche und die Gelegenheit, den Favoriten zum Straucheln zu bringen oder besser vom Thron zu stürzen.

Der erste Satz der Begegnung begann recht behäbig, denn den TV Spielerinnen steckte das zuvor geschiedsrichterte Spiel mit über zwei Stunden Laufzeit gehörig in den Knochen. Trainer Mohr hatte sich für die konservative Aufstellung entschieden und verschob Kapitänin Piazett von der Diagonal- auf die Außenposition, um von dort aus Druck auf den Gegner ausüben zu können. Das ging zunächst gut, der TSC startete seinen Streifen, der TV geriet in Rücklage und traf seinen Gegner aber in der Satzmitte zum 13:13 Remis wieder. Nun wäre Zeit für mehr Dampf auf dem Kessel gewesen, aber die TV Heizer hatten sich eine Kaffeepause gegönnt. Die nötigen Aufschlagsserien blieben aus und die Präzision in der Annahme ließ zu wünschen übrig. So reagierte der TV nur auf das Gebaren des TSC und kassierte die Quittung. Ohne nennenswerten Angriff lag man schnell 16:22 zurück und hatte im Satzausgang das Nachsehen.

Beim Wechsel gab es eine Ansage von der Bank mit dem Aufruf zur Disziplin und der Besinnung auf die eigenen Stärken. Es wurde umgestellt, denn nun wechselte Hanni auf die Außenposition, um Ansprechpartner in jedweder Frage des Angriffs zu sein. Und diese Rolle war ihr wie auf den Leib geschneidert. Jeder Ball, der auf der Außenposition landete, wurde unvermittelt und brachial auf die Seite des Gegners gedroschen. Ob mit Block oder ohne blies nun ein scharfer Wind auf Seiten des TSC. Unterstützt durch gesprungene Aufschlagsserien von Ritschie, Hanni selbst und Carolina stand es schnell 12:4 und 17:7. Der TSC war mehr als verunsichert ob des Dülmener Ansturms und wurde überrollt. Beim 22:12 war der TV bereits auf der Zielgeraden, sammelte noch drei letzte Punkte am Wegesrand ein und kanzelte den im letzten Satz so siegreichen TSC mit kümmerlichen zwölf Punkten ab. Es ging doch.

Die Welle des Erfolgs schwappte in den dritten Satz über, der TV legte sich weiter mit derselben Aufstellung ins Zeug, aber der TSC war gewarnt. Nun hielt Münster dagegen, setzte voll auf Erfahrung und erarbeitete sich seine Punkte durch pfiffiges Spiel. Gleichzeitig gelang es dem TSC seine eigene Fehlerrate auf null herunterzuschrauben, was bedeutete, dass der TV sich jeden einzelnen Punkt erarbeiten und erkämpfen musste. Ein Warten auf Fehler des Gegners war nicht erfolgsversprechend. So gab es ein Hin und Her in der Frühphase des Satzes mit dem Ergebnis eines 10:10 Remis.

Dann riss Lennard der Geduldsfaden, denn sie erhöhte das Risiko im eigenen Aufschlag und wurde belohnt. Der TSC strauchelte in der Annahme, was reichte, um den Angriff zu entschärfen und eine erste TV Führung zum 14:10 zu erzielen. So ging das also. Mit dem Vorbild vor Augen stand plötzlich Ritschie auf dem Tableau, fixierte die schwächste Annahmespielerin auf der Gegenseite und deckte sie mit Aufschlägen ein. Das zeigte Wirkung. Der TSC war nicht in der Lage umzustellen und musste zusehen, wie ihm die Felle vollends wegschwammen. Zuerst stand es 15:12 für den TV – nachdem sich das Gewitter gelegt hatte zeigten sich 23:12 auf der Uhr. Die Messe war gelesen, den im anschließenden 24:14 musste der TV wahrhaft nur auf einen Lapsus des TSC warten, um Satz zwei einzufahren.

Wer nun glaubte, dass sich der TSC devot in sein Schicksal fügen würde, der wurde eines Besseren belehrt. Zwar behielt der TV zunächst die Oberhand mit 11:7, punktete über erfolgreiche Blockarbeit in der Mitte und weiterhin brachialen Angriff über die Außenposition, aber der TSC hatte sich angepasst und herangeschlichen. Der Satz kippte beim 14:15, denn nun war dem TSC das Glück des Tüchtigen hold. Schnell war der leichte Vorsprung respektabel auf 16:20 ausgebaut und der TV musste sich redlich mühen, nicht den Anschluss zu verlieren. Mit dem Sieg in greifbarer Nähe wuchs der TSC über sich hinaus und erkämpfte sich mit einem 21:24 noch drei Satzbälle, um in die Tiebreak Verlängerung gehen zu können. Nun hieß es: Jetzt oder nie für den TV.

Mit dem Rücken an der Wand angesichts des drohenden Punktverlusts gelang der Befreiungsschlag. Der TV drehte das Spiel, ertrotzte sich fünf Punkte in Folge und drückte seinerseits den TSC nun mit einem Matchball beim 25:24 an die Wand. Dieser wehrte sich nach Leibeskräften, profitierte noch von einem schwachen TV Aufschlag und drehte die Münze wieder zu seinem Satzball beim 25:26. Nun war Schluss mit lustig. Erneut mit dem Rücken an der Wand, aber dem Messer zwischen den Zähnen spuckte der TV in die Hände, setzte voll auf Sturm und punktete dreifach mit schwerem Geschütz. Der TSC Widerstand war gebrochen und der TV konnte sich glücklich schätzen, den letzten Satz auf den allerletzten Drücker zu seinen Gunsten umgebogen zu haben.

„Das war eine sehr knappe Kiste“, konstatierten das Trainergespann Mohr und Marx nach dem Spiel, „das Problem mit der Tabellen Führung ist, dass man das Verlieren verlernt. Ein Satzverlust ist dann schnell ein Drama, was flugs aus den Köpfen verschwinden muss. Es ist dennoch kaum zu verstehen, dass der TSC mit der Spielleistung so tief im Tabellenkeller sitzt. Wir hatten den vierten Satz schon auf der anderen Seite gesehen und im Tiebreak wären die Karten eh neu gemischt worden. Beide Teams haben ein sehenswertes Spiel hingelegt. Das Lob geht diesmal an beide Mannschaften.“

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